Referenzen

Als Inhaberin von Style-a-Dog beschäftige ich mich nicht erst seit kurzem mit Hunden. Ich bin selbst Besitzer eines liebevollen Labrador Rüden und wirkte in der Vergangenheit im Betrieb
meines Lebenspartners bei "WALK-A-DOG Der Gassi-Geh-Service in Konstanz" als Dogsitter mit. Hier lernte ich viele verschiedene Rassen sowie deren Ansprüche kennen. Aus dieser Tätigkeit ist gemeinsam mit meinem Lebenspartner die Idee für "Style-a-Dog" entstanden.

Da ich bereits immer handwerklich sowie kreativ tätig war, ist diese Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten nur nahe liegend.  Nach einer über 1-jährigen Vorbereitung als professionelle Groomerin (=Hundefriseurin) habe ich 2010 meine Prüfung als Profigroomer abgelegt. Seit Beginn meiner Tätigkeit bin ich ebenso Mitglied im Bundesverband der Groomer e.V. und nehme hier regelmäßig an Fortbildungen teil. Mein Betrieb wird jährlich zertifiziert und erfüllt
alle Vorgaben des Bundesverbandes der Groomer e.V.

       

2010
- Profigroomerausbildung bei Groomer´s World Martina Fischer erfolgreich bestanden
- Weiterführendes Praktikum im Hundesalon Groomer´s World durchgeführt
- Ausbildung zur Ultraschallzahnsteinentfernung erfolgreich bestanden
- Mitglied im Bundesverband der Groomer e.V.
- Fortbildungsseminar BVdG Rasseprofil "Berner Sennenhund"
- Fortbildungsseminar BVdG Rasseprofil "Pason Jack Russel"
- Fortbildungsseminar BVdG Rasseprofil "Die Katze im Salon"
- Teilnahme am Kommunikationstraining bei Stefan Reiff

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Presse

REGIO-TV Bericht über STYLE-A-DOG und Mareike Herrmann
in der Sendung "Hanna´s NaTour" 

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SÜDKURIER Konstanz
Ausgabe vom 28.10.2011

Titel
"Pudelfrisuren sind am schwierigsten"

Auf einen Kaffee mit Mareike Herrmann, die bei einem Milchkaffee im Chez Léon über Hundefrisuren spricht.



Frau Herrmann, warum halten sich so viele Menschen einen oder sogar mehrere Hunde?
Hunde sind treu und immer an deiner Seite. Viele Menschen sind auch alleine, haben keine Kinder und wünschen sich jemanden, den sie pflegen und um den sie sich kümmern können. Die Tiere sind natürlich auch schön anzuschauen.

Sind Hunde also zum Babyersatz geworden? Die Besitzer zeigen ihre Hunde stolz und reden sogar
manchmal in Kindersprache mit ihnen.
Das machen viele, selbst ich ertappe mich dabei. Manche haben einen Hund, weil sie einen Gefährten brauchen oder weil sie sonst viel zu wenig spazieren gehen würden. Auch ältere Leute legen sich einen Hund zu, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Familien haben oft auch einen Hund, damit die Kinder lernen, wie man mit Tieren umgeht.

Wie sind Sie selbst auf den Hund gekommen?

Durch meinen Verlobten, der den Labrador Ico hat. Ich hatte früher ein bisschen Angst vor Hunden. Doch dann lernte ich Ico kennen, den besterzogenen Hund, der mir jemals begegnet ist. Durch ihn habe ich gelernt, wie man mit Hunden umgeht. Das ist ähnlich wie bei kleinen Kindern. Man muss zwar sehr konsequent sein, aber man bekommt auch sehr viel Liebe zurück. Ich habe auch das Gefühl, dass ein Hund immer eine Bezugsperson braucht, er will geführt werden. Ico und ich haben uns sehr gut aneinander gewöhnt.

Hunde stammen ja vom wilden Wolf ab. Müssen sie wirklich in Hundesalons gewaschen, geföhnt,
gebürstet und verwöhnt werden?
Sie müssen nicht zwingend. Aber es gibt so viele verschiedene Rassen, besonders langhaarige, die eine gewisse Pflege brauchen. Ein Tibet-Terrier hat zum Beispiel ganz dickes, langes Fell. In Tibet werden die Hunde einmal im Jahr komplett kurzgeschoren und fertig. Hier kommen die Leute im Schnitt alle zwei, drei Monate und lassen ihren Hund scheren, sonst verfilzen die Tiere sehr schnell. Die Hundepflege ist aber auch einfach zum Trend geworden. Sie bietet mittlerweile einen großen Markt.

Befriedigen die Frauchen und Herrchen damit nicht eher ihr Bedürfnis nach einem stylischen Hund
als den Tieren wirklich Gutes tun?
Nein, die Tiere brauchen die Pflege auf jeden Fall. Ich habe in meinem Salon schon verfilzte Hunde
gehabt. Wer mal einen richtig verfilzten Hund gesehen hat, kann sich vorstellen, wie das Tier leidet – gerade unter den Gelenken, die sich bewegen. Es gibt viele Leute, die ihren Hund langhaarig haben möchten. Sie müssten ihr Tier jeden Tag gründlich durchkämmen. Dafür haben wenige Menschen noch die Zeit.

Wie verhalten die Hunde sich, wenn sie zum ersten Mal in Ihren Hundesalon kommen?

Das ist ganz verschieden. Welpen oder ängstliche Hunde dürfen erstmal überall schnuppern, dann dürfen sie auf den Tisch, ich mache die Schermaschine und den Fön an und wieder aus. Sie können sich so an die verschiedenen Geräusche gewöhnen. Manche Hunde hüpfen die ganze Zeit herum, weil sie es nicht gewohnt sind, längere Zeit still zu halten. Mit Leckerli kann ich die Tiere aber ablenken.

Gab es schon mal Hunde, mit denen Sie nicht klarkamen?

Ja. Ich hatte auch schon bissige Hunde. Meistens wissen die Besitzer aber Bescheid, wie mit ihnen
umzugehen ist, außerdem habe ich Maulkörbe dafür. Allerdings kommt manchmal ein extrem bissiger Westhighland-Terrier, dem ich die Gesichtspartie schön schneiden soll. In diesem Fall bin ich so ehrgeizig, dass ich versuche, den Hund auch ohne Maulkorb schön zu frisieren. Das ist aber schon sehr anstrengend. Manche Hunde sind auch so aggressiv, dass man sie in einen Schlummerschlaf legen muss. Sie werden dann beim Tierarzt komplett geschoren, weil man sie meist gar nicht erst anfassen kann. Das habe ich auch schon erlebt.

Warum schneidet man bestimmten Rassen wie dem Pudel so lustige Frisuren?

Die Pudelfrisur war eigentlich kein Modegag, sondern hatte Sinn. Beim Pudel lässt man oft vorne eine Mähne stehen wie beim Löwen und schert den Hintern kahl. Das kommt daher, dass Pudel früher zur Jagd genutzt wurden. Sie sollten Enten im Wasser fangen. Mit dieser Frisur konnten sie gut an der Oberfläche schwimmen und mit dem Hinterteil problemlos paddeln. Es gibt noch ein altes Bild aus dem 19. Jahrhundert, auf dem ein Pudel so abgebildet war. Irgend jemand hat dann wohl eine Modefrisur daraus gemacht.

Auf welchen Hundehaarschnitt sind Sie besonders stolz?
Das Schwierigste für mich ist tatsächlich die Pudelfrisur. Es gibt zum Beispiel den Puppystyle wie beim Welpen oder den Terrierstyle, da werden beispielsweise die Ohren ganz glatt geschoren. Und um einen richtig schönen Pudelschnitt hinzubekommen, braucht es viel Praxis. Von mir aus könnten ruhig mehr Pudelbesitzer kommen, damit ich immer in Übung bleibe. Anfangs brauchte ich etwa fünf Stunden, jetzt klappt es in zwei bis drei. Wenn ich einen Pudel fertig habe, bin ich schon recht stolz. Danach hüpfe ich noch ein paar Mal um den Hund herum und schaue, ob wirklich alles perfekt ist.

Wissen die Besitzer schon vorher, welche Frisur ihr Hund bekommen soll?

Viele wissen genau, wie sie es möchten. Manche kommen und sagen: ,Ich habe einen Pudel, möchte aber nicht, dass er aussieht wie ein Pudel!’ Als Anregung für Pudelstyles habe ich ein Buch für Groomer, also für Hundefriseure, aus Amerika. Da sind ganz verschiedene Varianten abgebildet, von den Pfötchen bis zur Krone. In dem Buch zeige ich den Besitzern, was ich machen kann – ob man den Bart stehen lässt, ob man die Krone hoch oder rund schneidet, ob man die Ohren rasiert. Oftmals darf ich ein bisschen mit entscheiden, darüber freue ich mich.

Was halten Sie davon, dass man den Hunden Jäckchen und Deckchen überzieht, anstatt sich Hunde zu halten, die mit unseren Temperaturen klarkommen?

Manchmal ist es schon ein bisschen seltsam, aber es ist halt schick. Ich kann da auch wieder nur von unserem Hund reden. Er trägt zwar keine Jäckchen. Aber wenn ich ihm ein schönes Halsband anziehe, habe ich das Gefühl, dass er stolz darauf ist. Er hält extra seinen Kopf hin und wedelt erfreut. Wenn man merkt, dass es dem Hund nichts ausmacht, so ein Jäckchen zu tragen, dann finde ich es auch nicht schlimm. Wenn ein Hund irgendwas tragen muss, das er nicht will, merkt man dies und das ist wirklich nicht in Ordnung.

Bei manchen Promis ist der Hund schon ein Statussymbol und darf nicht mehr Hund sein...

Schlimm ist es mit den Chihuahuas, die gerne in die Tasche gesteckt werden. Dabei sie können echt flitzen! Eine Freundin hat auch so einen kleinen Hund, der kann schneller rennen als sie mit dem Fahrrad fährt. Warum sollte dieser Hund also ständig in einer Tasche sitzen? Ganz wichtig ist es, dass sich jeder, der sich einen Hund zulegen will, im Vorfeld mit der Rasse beschäftigt. Die Person sollte genau überlegen, welcher Hund zu ihr passt und ob sie die Zeit und den nötigen Platz zur Hundehaltung hat.

Würden Sie Ihren Hund ins Hundehotel geben?

Jetzt nicht mehr, unser Hund ist zu alt. Wir haben Ico auch in jeden Urlaub mitgenommen. Er hat es nicht verdient, irgendwo abgeladen zu werden. Wenn man sich einen Hund zulegt, sollte man immer für ihn da sein. Es gibt viele wirklich gute Hundehotels, aber Ico ist für uns ein vollwertiges Familienmitglied. Er ist so erzogen, dass er auch überall mit darf. Wir haben ihn sogar mit hoch auf die Piste zum Skifahren genommen. Er ist öfter neben uns ins Tal hinuntergerannt. Oder er blieb oben auf der Skipiste. Da hat er sich auf seine Decke gelegt und wir baten das Personal in der Hütte, ein Auge auf ihn zu haben. Ico saß oft bei irgend jemandem und ließ sich unterhalten.

Was würde Ico jetzt sagen, wenn er sprechen könnte?

Ich hätte gern noch ein Leckerli, denn Leckerli sind mein Leben.

Fragen: Kirsten Schlüter

Kirsten Schlüter
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Nachzulesen ist der Artikel auch online unter:
http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/hintergrund-konstanz/-Pudelfrisuren-sind-am-schwierigsten-;art473133,5192735,0

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QLT - Das Magazin
Ausgabe 799 vom 19.10.2010


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EINS "Das Grenzenlose Magazin für Konstanz / Kreuzlingen"
Ausgabe Nr.32 vom 26.08.2010

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SÜDKURIER Konstanz

Ausgabe vom 23.08.2010

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QLT - Das Magazin

Ausgabe 794 vom 10.09.2010